Seit Jahren senden ihre Klassen und Kurse Bilder unterschiedlichster Maltechniken ein. Diese unterliegen zunächst der Bewertung einer hessischen Wettbewerbsjury und in geringerer Zahl auch einer Bundesjury. Zum ersten Mal wurde auch eine Schülerin der Feldbergschule Oberursel ausgezeichnet. 58 Mädchen und Jungen aus Königstein, Bad Homburg und Oberursel nahmen stolz, bescheiden oder auch strahlend ihre Auszeichnungen entgegen. Dabei waren auch neun Bundespreisträgerinnen, die die höchsten Auszeichnungen erhielten. Die regionale Organisation der Preisverleihung hatte wie jedes Jahr die Europa-Union Hochtaunus e.V. übernommen.
Altersgemäß in Module aufgeteilt, ging es in diesem Jahr um Themen wie „Alles wird gut“, „Gewalt im Alltag“ und „Mädchen können das“. Passend zum Gesamtthema „Gemeinsam in Frieden leben“ war ein Bild – getitelt „Building Bridges“ – mit einem Strom und einer schmalen Brücke, die markante europäische Türme wie den Eiffelturm und den Schiefen Turm in Pisa verband. Alle Bilder stellten auf die unterschiedlichste Art und Weise dar, wie ein friedlicheres Miteinander in der Gesellschaft aussehen kann, wenn es psychische und physische Gewalt vor allem gegenüber Frauen, Mädchen und Migrantinnen nicht gäbe.
Der Wettbewerb steht seit seinem Beginn 1963 unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten. Mit beteiligt ist die Kultusministerkonferenz mit Sitz in Berlin und die Hessische Landesregierung, die auch Urkunden und Preise vergibt.