Die EU-Mittel zur Unterstützung von Städtepartnerschaften müssten deutlich erhöht werden und die Kommunen mehr praktische Unterstützung erhalten. Denkbar sei die Schaffung eines europäischen Kompetenzzentrums, das interessierte Städte und Gemeinden berät und Partnerschaften vermittelt. „Ziel muss sein, dass alle Kommunen in Europa von einer Förderung profitieren können“, so Klär. „Europa begeistert dort, wo wir es selbst erleben“, Die EU muss noch mehr dafür tun, dass alle ihre Bürger positive Erfahrungen mit Europa machen können. Europäische Teilhabe darf nicht am Geldbeutel scheitern“, so Kreisvorsitzende. „Wenn junge Menschen ihr Europa entdecken und andere junge Europäer kennenlernen, entstehen Freundschaften und Erinnerungen, die ein ganzes Leben halten können“, so Nachname.
„Die EU tut viel für ihre Bürger. Die Abschaffung der Roaming-Gebühren ab dem 15. Juni, die unser Verband lange gefordert hat, ist nur eines von vielen Beispielen“, sagt Klär. Für eine europäische Identität braucht es aber beides: Das Wissen um das Positive, das von Europa ausgeht, und das Gefühl dazuzugehören. Reisen und Austausch sind hierfür unabdingbar“, betont Hildegard Klär.
Bei ihrem Bundeskongress am 20. und 21. Mai in Bovenden bei Göttingen positionierte sich die überparteiliche Europa-Union Deutschland zu aktuellen europapolitischen Themen. Hildegard Klär führte die Delegation aus dem hessischen Verband der Europa-Union an. Am Bundeskongress nahmen rund 150 Delegierte aus allen 16 Bundesländern teil.