Bundesweit beteiligten sich 1.240 Schulen, 87 Schulen mehr als im letzten Jahr. Den größten Zuwachs mit 43 % konnten die Fachoberschulen verzeichnen. Großen Widerhall in den vor allem künstlerischen Darstellungen in Bildern und Texten, aber auch in Videos fand das Thema „In Europa angekommen – und nun?“ Daran beteiligten sich auch geflüchtete Schülerinnen und Schüler. Andere Themen für die unterschiedlichen Altersstufen waren „So feiert man in Europa“ und „Sagengestalten heute“. Auch die futuristische Aufgabe „Beam me to 2017“ wurde umgesetzt. Die Altersstufen reichen von Grundschulalter bis zum Abitursalter.
Für die hessische Preisverleihung hatte der Landtag in Wiesbaden seine Pforten geöffnet. Die Organisation sowie die gesamte Betreuung des Wettbewerbs in Hessen liegt in den Händen des Landesbeauftragten Studienrat Fabian Klaes. In Hessen haben 20 Schulen und 6.681 Schülerinnen und Schüler teilgenommen, die höchste Zahl seit Jahren. Im Hochtaunuskreis waren es vier. Mit dabei sind seit vielen Jahren die St.-Angela-Schule in Königstein und die Humboldtschule in Bad Homburg. Neu aus Bad Homburg sind in diesem Jahr die Kaiserin-Friedrich-Schule und die Hölderlin-Schule dazugekommen. Letztere ist eine Grundschule, deren Teilnahmen in Hessen in diesem Jahr besonders gewachsen sind. Die höchsten Zahlen finden sich in Bayern und Baden-Württemberg mit rund 23.000 bzw. 25.000 Teilnehmenden.
Von den 568 Preisen, die bundesweit vergeben werden, sind 60 Preise in Hessen angekommen, dabei sind zwei absolute Bestleistungen. Weitere Informationen über den Wettbewerb findet man auf www.ewhe.de – dort gibt es auch alle Kunstwerke der Preisträger- und Preisträgerinnen des 64. Wettbewerbs zu sehen.